Der Weg zum RAAM

2009  - Erster Versuch in der Schweiz gescheitert
 
Grund: zu kurzfristig geplant und deshalb ohne Begleitauto unterwegs - dadurch ging zu viel Zeit auf der Strecke und an den Checkpoints verloren; nach einigen Hunderten von Kilometern werden auch relativ flache Etappenstücke langsamer gefahren als erwartet und der zwar relativ leichte Rucksack mit dem Nötigsten (Kleidung für schlechtes Wetter, Beleuchtung …usw.) machte sich irgendwann doch bemerkbar – wäre mit Begleitung nicht nötig gewesen !

Fazit: an Erfahrung gewonnen – immerhin  etwas!!!

 

2010 - Qualifikation für`s RAAM erreicht!!!
 
Im Juni war es soweit - 24 Std Radrennen in Melfar (Dänemark). Gefahren wurde auf drei verschiedenen Runden – eine Tagrunde mit ca. 60 km, eine Nachtrunde mit ca. 16 km und eine Schlußrunde mit ca. 3 km; Windschattenfahren war für die RAAM-Qualifikaten  verboten! Die sehr hügelige Tagrunde war bis 21 Uhr geöffnet, war nicht so schnell zu fahren und es bestand die Gefahr hier zu viel Kraft zu vergeuden – auch ich ging die ersten beiden Runden etwas zu schnell an; nach 5 großen ging es für mich auf die kleinere, flachere Strecke – die, betrachtete man das Höhenprofil, eigentlich schnellere Durchschnittsgeschwindigkeiten zulassen müsste. Aber erstens kommt es anders, zweitens als man denkt - durch den schlechten Straßenbelag, viele Kurven und die Windanfälligkeit der Strecke war`s wieder nicht möglich die angestrebten Rundenzeiten zu erreichen. Irgendwann wurden die Runden immer langsamer und die Motivation war am Tiefpunkt – mit diesem Tempo würde die Quali wieder scheitern !!!

Die Wende kam dann ausgerechnet nach einem „Platten“, der glücklicherweise in der Nähe des Autos ( Start-/Zielbereich) passierte. Nach dem Wechsel des Laufrades ging es von Runde zu Runde wieder besser. Vermutlich war es ein „schleichender Plattfuß“ was auch die immer langsameren Runden erklären würde. Die letzte Stunde des Rennens ging es auf die kurze 3 km Strecke weil nur jede zu Ende gefahrene Runde zählte. Am Ende der 24 Std standen ca. 650 km und die Qualifikation für das RACE ACROSS AMERICA somit gesichert !!!

Fazit: Glücklich die Quali geschafft zu haben – doch auch wenn das Ziel erreicht wurde zeigt sich wieder: es ist ein langer Weg und es kann viel passieren, denn meisten kommt es anders als man denkt. Und das RAAM wird noch sehr viel länger und sicher noch viel unberechenbarer werden als die „ kurzen“ Rennen.



Bilder zur Qualifikation in Melfar

 

Mehr Vitalität. Mehr Schmerzfreiheit.
         Mehr Wohlbefinden.

Neueröffnung nach Praxiserweiterung
         mit dem Milon Fitnesszirkel
         am 24./25.11.2012

 

20.02.2011 22:39
3. Platz bei der Weltmeisterschaft im Triple-Ultra-Triathlon in Lensahn
 
Vom 29. Juli bis 1. August 2010 fanden in Lensahn in der Nähe von Kiel die Weltmeisterschaften im Triple-Ultra-Triathlon (11,4 km Schwimmen – 540 km Rad – 126,6 km Lauf ) statt.
 
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20.02.2011 22:31

ROnAir.tv Frühstücken mit einem Weltsportler - Jens Laudenbacher Triathlet
 
Interview mit Jens Laudenbacher bei ROnAir.tv
 
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