3. Platz bei der Weltmeisterschaft im Triple-Ultra-Triathlon in Lensahn

20.02.2011 22:39


Vom 29. Juli bis 1. August 2010 fanden in Lensahn in der Nähe von Kiel die Weltmeisterschaften im Triple-Ultra-Triathlon (11,4 km Schwimmen – 540 km Rad – 126,6 km Lauf ) statt.  Nach einer gelungenen Premiere  in der Ultra-Szene 2008 (4.Platz) lief es 2009 weniger gut (13. Platz) und so stand ich dieses Jahr bereits zum 3. Mal am Start - aber das erste Mal bei einer WM.

Das Schwimmen verlief überraschend gut ohne irgendwelche Probleme und so konnte ich trotz weniger Schwimmtraining meine Zeiten aus den Vorjahren unterbieten. Nach 3:28 Std stieg ich nach 228 Bahnen im 50m Becken aus dem Wasser – für einen eher schlechten Schwimmer gar nicht so langsam; Nun folgte meine Lieblingsdisziplin das Radfahren und es „rollte“ alles nach Plan und meine angestrebte Zeit nach 20 – 20,5 Std  eventuell wieder wie 2008 bei meiner Ultra-Premiere (knapp über 21 Std) als erster vom Rad zu steigen und auf die Laufstrecke zu wechseln war realistisch. Doch es kam wieder was womit keiner gerechnet hatte – keinen Platten, kein technischen Probleme am Rad, nein es war einfach nur die kalte Nacht; wieso kann ich nicht sagen – hab eigentlich keine Probleme damit im Gegenteil und so kalt war´s ja auch eigentlich nicht; aber ich konnte machen was ich wollte, hatte auch noch eine 2. Windwesten angezogen, bekam den Puls aber einfach nicht mehr hoch vor lauter frieren. Da ging natürlich viel Zeit auf den letzten 10 von 67 Runden verloren und ich wechselte etwas enttäuscht nach ca. 21 Std. als Vierter zum Laufen. Nur schnell Radschuhe mit den Laufschuhen tauschen und los damit es endlich wärmer wurde – nach wenigen Laufrunden war es dann auch wieder gut; fand relativ schnell zu einem guten Tempo – der 4. Platz blieb allerdings lange Zeit und die Gedanken „oh ne nicht wieder 4. wie 2008“ kreisten im Kopf und  dadurch das mentale Problem nur noch eine Frage der Zeit; wurde langsamer und hatte eigentlich gar keine Motivation mehr- die Runden dauerten immer länger (teilweise Pause im Zelt); erst als wieder die Chance bestand 3. zu werden war die Motivation sofort wieder da -  als ob man einen Schalter umgeklappt hat und die Runden waren teilweise sogar schneller als vorher. Fünf Runden vor dem Ziel wäre der zu diesem Zeitpunkt sichere 3. Platz durch eine kleine Unachtsamkeit meinerseits fast nochmal in Gefahr geraten – ein Sturz durch stolpern sorgte kurzfristig für Schrecksekunden als ich am Boden lag und gar nicht so richtig wusste was los war; passiert ist zum Glück nichts, ich konnte weiterlaufen und kam als Dritter  nach 38:10 Std. ins Ziel.

Ein besonderer Dank gilt bei solchen Wettkämpfen dem Betreuerteam, das den Athleten ständig versorgt - ohne Team wäre ein „reibungsloser“ Ablauf eines solchen Rennens nur sehr schwer möglich bzw. mit  enormen Zeitverlust verbunden.

 
http://www.triathlon.lensahnerkurier.de

 

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20.02.2011 22:39
3. Platz bei der Weltmeisterschaft im Triple-Ultra-Triathlon in Lensahn
 
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